Barbara Yelin

22.05.15 Freitag, 10.30 h

Barbara Yelin erzählt von „Irmina“

Lesung für Schüler ab 10. Klasse

Ein Comicroman über Lebenswege, Geschichte und Mut

Mit ihrer Graphic Novel „Irmina“ (Reprodukt) hat Barbara Yelin einen nie dagewesenen Beitrag zur Beschäftigung mit dem Dritten Reich geleistet. Einerseits ist dieses 188 Seiten starke Buch eine herausragende künstlerische Leistung, brillanter Comic und vielschichtige Erzählung zwischen Wort und Bild, die dem Leser immer Raum lässt, zu deuten. Andererseits ist „Irmina“ die freie Rekonstruktion der Geschichte von Barbara Yelins Großmutter. In ihrer Lesung erzählt die Autorin von ihrer Arbeit an diesem „Meisterwerk“, wie Andreas Platthaus in der F.A.Z. lobte. Und Barbara Yelin wird Irminas Geschichte erzählen. Von der faszinierenden jungen Deutschen im London der Dreißiger, die sich in einen schwarzen Austauschstudenten verliebt, die dann zurück nach Deutschland geht, einen Nazi heiratet, ein Kind bekommt und viele Jahre nach dem Krieg von einem Brief aus ihrer Einsamkeit gerissen wird. Eine einmalige Gelegenheit, dem Gespräch über deutsche Geschichte, Mitläufertum und Lebenswege einen berührenden neuen Zugang zu eröffnen.

Für Hintergrundinformationen zu „Irmina“ können Sie sich hier das Pressedossier herunterladen (PDF: 1,9 MB).

Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung.

Eintritt 3 Euro

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Mai, JLH, 2015
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