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Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht zum ersten mal den Preis der Jungen Literaturhäuser

März 2021: Seit 20 Jahren schon verleiht das Netzwerk der Literaturhäuser den Preis der Literaturhäuser. Erstmals in diesem Jahr wird nun auch ein Preis der Jungen Literaturhäuser verliehen. Es sollen damit Autorinnen und Autoren ausgezeichnet werden, die nicht nur herausragende Bücher für Kinder und Jugendliche geschaffen haben, sondern die in der lebendigen, interaktiven Begegnung mit ihrem Publikum stark sind, die Kinder und Jugendliche mit ihrer Sprache und ihren Auftritten erreichen, die vielleicht schon experimentiert haben mit digitalen Formaten und die durch ihre Lesungen das einlösen, wofür die Literaturhäuser stehen.
Das Besondere am Preis der Jungen Literaturhäuser ist, dass das junge Publikum mit entscheidet, wer den Preis bekommt. Grundlage für die Auswahl bilden die Vorschläge aller Jungen Literaturhäuser. Aus dieser Liste wurden 3 Autorinnen und Autoren ausgewählt, nämlich Franziska Biermann, Finn-Ole Heinrich und Ferdinand Lutz. Die drei Nominierten bekamen die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit in Kurzfilmen für Kinder und Jugendliche vorzustellen. Das Publikum kann auf der Website des Netzwerks der Literaturhäuser bis 23. April, dem Welttag des Buches, abstimmen. Die Bekanntgabe der Gewinnerin oder des Gewinners und die Preisverleihung finden im Sommer statt.
Alle weiteren Informationen auf www.literaturhaus.net.

Das Sommerprogramm 2021 ist online

März 2021: Der Kartenvorverkauf für das Sommerprogramm hat begonnen.

Auch von April bis Juli können Sie die Veranstaltungen des Literaturhauses weiterhin per Livestream genießen.
Alles was Sie benötigen ist ein Streamingticket für die jeweilige Veranstaltung. Oder Sie entscheiden sich gleich für ein Streaming-Abonnement, und erhalten mit einem Klick die Zugangsdaten für alle Veranstaltungen.

Bei Änderung der aktuellen Lage werden ggf. noch Saaltickets in den Verkauf gegeben.

Alle weiteren Details finden Sie im Kalender und in unserem Kartenshop.

Ingo Schulze

Ingo Schulze erhält den Preis der Literaturhäuser 2021

März 2021: Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2021 dem Autor Ingo Schulze. Es ist vor allem die Zeit der DDR, die Wendezeit und Nachwendezeit, die Ingo Schulze literarisch in seinen Büchern bearbeitet. Er beschreibt dabei weder die DDR als idyllisches Nest, noch setzt er das westdeutsche Gegenüber leuchtend in Szene. Seine Literatur ist vielmehr als Einladung zu verstehen, sich auf ein Lesen und Denken zwischen Entwirrung und abermaliger Verwirrung einzulassen, gelegten Fährten zu folgen, Mehrdeutigkeiten zuzulassen und auszuhalten, um am Ende im Zweifelsfall alles noch einmal neu zu befragen – und das lesende Selbst sowieso. Seine literarische Verarbeitung der DDR setzt er dabei immer auch ins Verhältnis zur Gegenwart, zum ungebremsten und entsolidarisierten globalen Kapitalismus. Wer wir sind, woher wir kommen, wie wir erinnern und wohin wir steuern, all das ist bei Schulze nicht enggeführt auf den Kosmos BRD/DDR, sondern übertragbar und hochaktuell für unser Mit-, Neben- und Gegeneinander in Europa und in der Welt. Bei Veranstaltungen mit Ingo Schulze auf der Bühne vermitteln sich diese Lust an der Sprache und am Spiel und seine Liebe zu den Figuren und ihren Verstrickungen unmittelbar. Ingo Schulze zieht in der ihm eigenen Begeisterungsfähigkeit das Publikum schon nach wenigen Minuten in seine literarischen Räume. In Zeiten affektiver Zuspitzung und Gereiztheit ist Ingo Schulze nicht zuletzt auch durch seine ausgeprägten integrativen Fähigkeiten literarisch wie auch auf der Bühne, im Gespräch, sowie durch seine Erfahrungen und sein gelebtes Leben unser Preisträger 2021! Der Preis ist verbunden mit einer Lesereise durch die Literaturhäuser des Netzwerks und mit 20.000,00 Euro dotiert. Die Termine der Lesereise werden noch bekannt gegeben. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Verschoben! Leseclubfestival im Literaturhaus Frankfurt

Februar 2021: Am Welttag des Buches, dem 23.04.21 findet in über 10 Städten in Deutschland mit insgesamt 50 Autorinnen und Autoren und 50 Büchern das Leseclubfestival statt. In diesem Rahmen veranstaltet auch das Literaturhaus Frankfurt drei Leseclubs mit folgenden Autorinnen und Büchern:

Shida Bazyar: „Drei Kameradinnen“ (KiWi)
Esther Becker „Wie die Gorillas“ (Verbrecher Verlag)        
Katharina Köller: „Was ich im Wasser sah“ (FVA) 

Alle Infos zum Festival, den einzelnen Leseclubs und zu den Tickets finden Sie in unserem Kalender und unter www.leseclubfestival.com.
Afgrund der aktuellen Lage wird das Festival verschoben. Tickets behalten Ihre Gültigkeit. Der neue Termin wird so bald wie möglich bekanntgegeben.