
Karosh Taha
Tage des Exils
Karosh Taha stellt ihre Sprache der Wirkmacht von Krieg, Hass und Unfreiheit entgegen. Bereits der Debütroman Tahas, die im Alter von 10 Jahren nach Deutschland kam, fand viel Bewunderung. Der Titel sprechend: „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ (2018). Zwei Jahre später folgte „Im Bauch der Königin“. „Gulîstan“ nun heißt die titelstiftende Figur ihres dritten Romans (DuMont). Gulîstan lebt als Kurdin in einem Land, das sie anfeindet. Für ihre Sprache, ihr Denken, für ihr ganzes Sein. Unter dem diktatorischen Regime Saddam Husseins führt sie ein Schattendasein. Als ihr Mann Çiya verschwindet, wird ihr das Ausmaß ihrer Ohnmacht in aller Brutalität vor Augen geführt. Als sie ihm wiederbegegnet, steckt er in der Uniform des irakischen Diktators, als dessen Doppelgänger ... Ein Roman, gemacht aus den widerstrebenden Kräften von Folter, Paranoia, Liebe und vor allem Widerstandskraft.Durch den Abend führt die freie Literaturkritikerin Shirin Sojitrawalla. Eine Veranstaltung im Rahmen der Tage des Exils Frankfurt. Eine Initiative der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek.
Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.
Tickets
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