Hermann Simon

Marie Jalowicz-Simon

23.04.14 Mittwoch, 19.30 h

Hermann Simon: Untergetaucht – Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 – 1945

Die Geschichte der Marie Jalowicz Simon

Moderation: Werner von Bergen (ZDF)
Lesung: Jeanette Hain

Welttag des Buches. Kein anderer Tag für ein Dokument wie dieses. Berlin 1942, erzählt auf 77 Tonbändern und 50 Jahre später. Ein brüchiger, dunkler Schatz, gehoben und als Buch ediert jetzt, 70 Jahre später. Der S. Fischer Verlag bringt die Geschichte der jungen Marie Jalowicz Simon: Kurz vor ihrer Verhaftung durch die Gestapo taucht die 20-Jährige unter und überlebt. Denn das will sie, leben. Schonungslos schildert Jalowicz, was es heißt, sich Tag für Tag im nationalsozialistischen Berlin durchzuschlagen. Sie braucht falsche Papiere, sichere Verstecke und sie braucht Menschen, die ihr helfen. Sie findet Unterschlupf im Artistenmilieu und lebt mit einem holländischen Fremdarbeiter zusammen. Immer wieder retten sie ihr ungewöhnlicher Mut und ihre Schlagfertigkeit. Die Schauspielerin Jeanette Hain liest diesen authentischen Bericht einer außergewöhnlichen jungen Frau. Und Auskunft gibt deren Sohn Hermann Simon, Historiker und Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.

Eintritt 7 / 4 Euro

April, 2014, Literatur
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