Claus Leggewie

11.05.15 Montag, 19.30 h

Claus Leggewie: Politische Zeiten

Randbetrachtung als Autobiografie

Moderation: Peter Kemper (hr2-kultur)

Claus Leggewie schreibt mit fünfundsechzig seine Autobiografie und titelt sie: „Politische Zeiten“ (C. Bertelsmann). Und in diesen Zeiten, die allerdings Jahrzehnt für Jahrzehnt durchknirscht waren von politischen Belastungsproben, spiegelt sich der Lebenslauf vieler Altersgenossen: kosmopolitisch, ökologisch engagiert, querdenkend, prägend. Leggewie konzentriert sich auf Schlüsselmomente: Weihnachten ’59, ein verworfener Blumenstrauß in Paris, Göttingen als Studienstadt, Joseph Beuys (mit dem jeder Mensch zum Künstler wird), Visiten in Jerusalem oder Lichtenhagen, die kollektive Erfahrung von Nine Eleven und Edward Snowden. Aber im heißen Jahr 1968 ist Leggewie, damals 18-jährig, noch Betrachter an der Seitenlinie. Und das will diese Rückschau auch sein, Randbeobachtung einiger Spielanordnungen, verstreut über Kontinente, Begegnungen, Menschen, Ideen, Weltanschauungen.

Eintritt 7 / 4 Euro

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Mai, Literatur, 2015
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