Julia Friese

Franziska Gänsler

Simoné Goldschmidt-Lechner

31.01.23 Dienstag, 19.30 h

Erste Bücher von Julia Friese, Franziska Gänsler und Simoné Goldschmidt-Lechner

Hybridveranstaltung
Moderation: Carolin Callies (Literaturvermittlerin)

Drei außergewöhnliche Debüts: Von Klimawandel, toxischen Familienstrukturen und der Sprache als Waffe

Brennende Wälder, über 30 Grad im Oktober – kein Rückblick auf den Sommer, sondern das Setting von Franziska Gänslers Debüt. Zur Frankfurter Buchmesse eröffnete sie mit „Ewig Sommer“ (Kein & Aber) einen Abend zum Klimawandel und doch ist ihr Roman mehr als Klimakritik. Eine zarte Liebesgeschichte, ein Thriller und ein Ausblick auf unsere nahe Zukunft – soghaft und poetisch. Wie aus vergangenen Zeiten hingegen tönt der Elternsatz „Wer nicht hören will, muss fühlen“; er fußt auf nationalsozialistischen Erziehungsmethoden, die bis heute wirken. Wütend und direkt erzählt Julia Friese in „MTTR“ (Wallstein) von anerzogener Bindungslosigkeit, von Mutterwerdung und der Brutalität deutscher Sprache. Sprache als Waffe ist in „Messer, Zungen“ (Matthes & Seitz) omnipräsent. SGL, wie die Autorin sich nennt, kämpft für die Sprachlosen. Aufgewachsen u.a. in der Cape-Coloured-Community in Südafrika, erforscht sie die Leerstellen ihrer Biografie. „Ein Roman, der fordert und verlockt“, so Fridtjof Küchemann im F.A.Z.-Bücher-Podcast. Carolin Callies, Literaturvermittlerin und Lyrikerin, bringt die drei ins Gespräch.

Ein Abend in Kooperation mit dem Journal Frankfurt.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Tickets:
Saalticket 7 / 4 Euro
Streamingticket 5 Euro
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Streaming-Abo 50 Euro (20 Veranstaltungen)

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2023, Literatur, Januar