04.05.20 Montag, 19.30 h

Verschoben! Vom Unbehagen in der Fiktion

Mit Daniel Schreiber, Angela Steidele
und Jan Wilm
Moderation: Barbara Wahlster

Aufgrund der aktuellen Lage finden die Veranstaltungen des Literaturhaus Frankfurt am Main vom 16.03.20 bis zunächst 31.05.20 nicht statt. Die Veranstaltung wird im Rahmen der Kampagne ZWEITERFRUEHLING, die vom Netzwerk der Literaturhäuser ins Leben gerufen wurde am 23.11.20 nachgeholt. Karten behalten ihre Gültigkeit. Karteninhaber werden vom Ticket-Anbieter so schnell wie möglich zum weiteren Prozedere kontaktiert oder können sich an die betreffende Vorverkaufsstelle wenden.

Wohin führt das gegenwärtige Verlangen nach Authentischem in der Literatur?

Was hat Didier Eribon mit Margarete Stokowski zu tun? Annie Ernaux mit Saša Stanišic? Oder Maggie Nelson mit Karl Ove Knausgård? Bei allen Unterschieden haben ihre Bücher eins gemeinsam: Sie entziehen sich den gängigen Schablonen wie Roman, Biografie, Dokumentation oder Historie. Sie sind weder nur Fiction noch klassische Non-Fiction. Und klar ist, sie werden momentan sehr gerne gelesen. Leser bevorzugen gegenwärtig Geschichten, die durch persönliches Erleben beglaubigt scheinen. Geschichten, in denen das Medium der Selbsterkundung oft auch eines der Beschreibung von Gesellschaft ist. „Vom Unbehagen in der Fiktion“ ist eine Veranstaltungsreihe des Netzwerks der Literaturhäuser und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Eine Woche lang diskutieren Autoren, Kritiker, Wissenschaftler in sieben Städten darüber, was dieser Boom autobiografischen, autofiktionalen und dokumentarischen Erzählens mitsamt seinen Fallstricken bedeutet. Auf dem Frankfurter Podium debattieren Daniel Schreiber, Angela Steidele und Jan Wilm. Es moderiert Barbara Wahlster.

Eintritt 9 / 6 Euro

2020, Literatur, Mai
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