10.07.13 Mittwoch, 19.30 h

Ausverkauft!

Juli Zeh - Restkarten an der Abendkasse

Frankfurter Poetikdozentur – Abschlusslesung
Moderation: Susanne Komfort-Hein (Institut für Deutsche Sprache und ihre Didaktik)

Nach dem Oxforder Vorbild richtete die Goethe-Universität Frankfurt 1959 die Stiftungsgastdozentur für Poetik ein, um den an literaturtheoretischen Prozessen und Problemen interessierten Studierenden Gelegenheit zu bieten, literarische Werke und Werkfragen nicht lediglich aus akademischer Perspektive, sondern auch aus Sicht und aus dem Munde eines reflektierenden Schriftstellers zu verstehen. Die erste Dozentin war Ingeborg Bachmann. Enzensberger, Bichsel, Schleef folgten. Poetik ist etwas für „Quacksalber, Schwächlinge, Oberlehrer, Zivilversager und andere Scharlatane“. Das behauptet jedenfalls Juli Zeh, die im Sommersemester 2013 die ehrwürdige Poetikdozentur antritt. In ihren Vorlesungen unter dem Titel „Treideln“ gibt die Schriftstellerin und promovier te Juristin Einblicke in ihren literarischen Schaffensprozess und versucht im Zuge dessen ein Konzept der „Anti-Poetik“ zu entwerfen. Zum heutigen Abschluss der Frankfurter Poetikdozentur wendet sich Juli Zeh aber wieder der literarischen Praxis zu: Im Literaturhaus liest sie eine Auswahl ihrer Texte.

In Kooperation mit Goethe-Universität Frankfurt

Eintritt 5 / 3 Euro

Ausverkauft!, Juli, 2013
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