17.06.19 Montag, 19.30 h

Das gezeichnete Ich. Texte vom Dasein und Vergehen

Alice von Lindenau, Peter Schröder und Hauke Hückstädt

Ein Abend mit Texten über Anmut, Angst und Lebensabenteuer

Moderne Medizin macht vieles einfacher. Datenbezogene Therapie-Algorithmen und personalisierte Medizin scheinen Medizinern ärztliche Verantwortung abzunehmen. Machbarkeitsglaube und Beherrschbarkeitsdenken verdrängen das Gespräch über existenzielle Sorgen. Doch jedes Krankheitsgeschehen führt dem Menschen seine Zerbrechlichkeit, seine Endlichkeit vor Augen. Eine Vortragsreihe der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist beschreibt die Herausforderungen der modernen Medizin am Beispiel der Onkologie und findet Vorschläge zum Umgang mit ihr in der Kunst, Psychologie und Weltliteratur. Literaturhausleiter Hauke Hückstädt hat Texte zusammengestellt, die „das gezeichnete Ich“ zu umfassen vermögen. Texte von Gottfried Benn, Gilian Rose, Harold Brodkey, Tomas Tranströmer, Emily Dickinson und vielen anderen. Gemeinsam mit den Schauspielern Alice von Lindenau und Peter Schröder führt er durch einen Abend in einem Verunsicherungs-Gelände.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist / Krankenhaus Nordwest, Frankfurt und der Krebsforschung Rhein/Main e.V.

Der Eintritt ist nach Anmeldung im Online-Kartenshop des Literaturhauses frei.

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2019, Literatur, Juni
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