Daniel Schreiber

Angela Steidele

Jan Wilm

23.11.20 Montag, 19.30 h

Vom Unbehagen in der Fiktion

Mit Daniel Schreiber, Angela Steidele
und Jan Wilm
#ZWEITERFRUEHLING
Moderation: Barbara Wahlster

Wohin führt das gegenwärtige Verlangen nach Authentischem in der Literatur?

Was hat Didier Eribon mit Margarete Stokowski zu tun? Annie Ernaux mit Saša Staniši?? Oder Maggie Nelson mit Karl Ove Knausgård? Bei allen Unterschieden haben ihre Bücher eins gemeinsam: Sie entziehen sich den gängigen Schablonen wie Roman, Biografie, Dokumentation oder Historie. Sie sind weder nur Fiction noch klassische Non-Fiction. Und klar ist, sie werden momentan sehr gerne gelesen. Leser bevorzugen gegenwärtig Geschichten, die durch persönliches Erleben beglaubigt scheinen. Geschichten, in denen das Medium der Selbsterkundung oft auch eines der Beschreibung von Gesellschaft ist. „Vom Unbehagen in der Fiktion“ ist eine Veranstaltungsreihe des Netzwerks der Literaturhäuser und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Eine Woche lang diskutieren Autoren, Kritiker, Wissenschaftler in sieben Städten darüber, was dieser Boom autobiografischen, autofiktionalen und dokumentarischen Erzählens mitsamt seinen Fallstricken bedeutet. Auf dem Frankfurter Podium debattieren Daniel Schreiber, Angela Steidele und Jan Wilm. Es moderiert Barbara Wahlster.

Nachholtermin vom 04.05.20. Karten behalten ihre Gültigkeit. Karteninhaber können sich bei Stornierungswünschen an den Ticket-Anbieter wenden. Die Veranstaltung ist Teil der Kampagne ZWEITERFRUEHLING: Veranstalter, Verlage, Medien und Buchhandlungen schenken Büchern, die im von der Corona-Krise bestimmten Frühjahr 2020 erschienen sind, weit über die Saison hinaus ihre Aufmerksamkeit. #zweiterfruehling

Saaltickets 9 / 6 Euro // Tickets kaufen

Literatur, November
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