Ulrike Edschmid

20.05.21 Donnerstag, 19.30 h

Ulrike Edschmid: Levys Testament

Livetream aus dem Literaturhaus
Moderation: Christoph Schröder (freier Kritiker)

Ereignisse unter Ereignissen 

Ein neues Buch von Ulrike Edschmid. Das bedeutet auch, tief zu bohren ohne Fracking. Geschichte ohne Erpressung der Gefühle. Edschmid zu lesen bedeutet, Ereignissen unter Ereignissen folgen zu können. In „Levys Testament“ (Suhrkamp) lernen sich zwei in Berlin kennen und werden in London zum Paar. Ihre Tage verbringen sie im Gerichtssaal des Old Bailey, um Anarchisten zu unterstützen, denen drakonische Haftstrafen drohen. Streiks, Hausbesetzungen, Anschläge der IRA und die harten Reaktionen der Regierung bestimmen den Alltag im Winter 1972. Schwerelos wie im Traum erkunden die beiden die Stadt. Über seine jüdische Familie weiß der Engländer (wie die Erzählerin den Gefährten nennt) nur wenig zu sagen. Jahrzehnte später, ihre Trennung liegt lange zurück, kommt er einem Familiendrama auf die Spur. Sie führt zurück ins Old Bailey: 1924, ein spektakulärer Betrugsfall, angeklagt Levy, sein Urgroßvater. Das Gespräch mit der Autorin, die im Literaturhaus schon mit „Das Verschwinden des Philip S.” alle in den Bann zog, führt der Kritiker Christoph Schröder.

In Kooperation mit dem Journal Frankfurt

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2021, Literatur, Mai