
Edgar Selge
„Besser kann man nicht schreiben.“ – Süddeutsche Zeitung
Nach dem wunderbaren Erfolg seines Debüts „Hast du uns endlich gefunden“ befasst sich Edgar Selge erneut mit den dunklen Jahren der deutschen wie der eigenen Geschichte. In „Juras letzter Winter“ (Rowohlt) stößt der Erzähler, Edgar, auf das Schicksal eines Jungen, der während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert ist. Jura hat ein Tagebuch hinterlassen, das Edgar immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie Edgar auch … Der Autor Edgar Selge setzt einem jungen Menschen, der von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leserinnen und Leser lebendig werden. Das Gespräch leitet die Kritikerin Shirin Sojitrawalla. Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.
Karten beim Schauspiel Frankfurt und unter www.schauspielfrankfurt.de. Es gelten die dortigen Ermäßigungen.
Saaltickets 30 / 12 Euro
Veranstaltungsort
Schauspiel Frankfurt
Willy-Brandt-Platz
60311 Frankfurt