04.06.20 Donnerstag, 19.30 h

Verschoben! Melitta Breznik: Mutter. Chronik eines Abschieds

Moderation: Alf Mentzer (hr2-kultur)

Aufgrund der aktuellen Lage finden die Veranstaltungen des Literaturhaus Frankfurt am Main bis 01.07.20 nicht statt. Die Veranstaltung mit Melitta Breznik wird nach Möglichkeit verschoben. Der neue Termin wird so rasch wie möglich bekanntgegeben.

Was bleibt, wenn wir sterben

Mit „Mutter“ legt Melitta Breznik ein intensives Kammerspiel vor. Aber es wird nicht gespielt, es wird durchlebt: der langsame Abschied von der Mutter. Breznik schreibt dieses Buch als Tochter, als Pflegerin, als Ärztin, die sie ist und die ihre sterbende Mutter in den letzten Monaten begleitet. Da geht es um Veränderungen, die von den beiden Frauen Besitz ergreifen. Es gibt Momente der Verbundenheit, der Trauer, des Lichts. Kleinigkeiten erstrahlen in schlichter Schönheit. Eine Familiengeschichte wird erzählt, bis zurück zu den beiden Kriegen, bis nach Frankfurt am Main, wo Brezniks Mutter aufgewachsen ist und auf das sie sich oft berufen hat. Fragen nach Schuld und Vergebung tauchen auf und nach dem, was bleibt, wenn jemand stirbt. Über das Buch, das wie alle Bücher der Autorin im Luchterhand Verlag erscheint, spricht Melitta Breznik, Leiterin einer psychosomatischen Klinik in der Schweiz, mit Alf Mentzer von hr2-kultur.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist/Krankenhaus Nordwest, Frankfurt und der Krebsforschung Rhein/Main e.V.

Eintritt frei

2020, Literatur, Juni
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