Monika Zeiner

Sascha Anderson

08.05.14 Donnerstag, 19.30 h

Monika Zeiner und Sascha Anderson

Deutschstunden. Autoren über Emil Nolde
Mythos, Biografie, Autoporträt

Moderation: Michael Braun (Publizist)

„Deutschstunde“, das war der große Roman von Siegfried Lenz um Schuld und Pflicht in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Deutschstunden knüpfen an diese Bedeutungskette an und beziehen Stellung zur umfassenden Ausstellung im Städel Museum: Emil Nolde. Retrospektive. Das Literaturhaus hat acht Autoren gebeten, sich mit dem streitbaren Emil Nolde und einem der vier Schwerpunkte der Retrospektive schreibend zu befassen. Erschienen sind diese Texte jetzt in dem Band „Deutschstunden. Autoren über Emil Nolde“ im Prestel Verlag. Heute geht es um den Mythos des Künstlers und seines Bilds von sich, um Biografie und Autobiografie. Und so unterschiedlich die Autoren sind, so differente wie erhellende Textsorten dürfen zu erwarten sein. Die Musikerin Monika Zeiner überzeugte alle als Romandebütantin und Nominierte für den Deutschen Buchpreis 2013 („Die Ordnung der Sterne über Como“, Blumenbar). Und Sascha Anderson, Lyriker und Herausgeber einer Poesie-Reihe im Frankfurter gutleut verlag, hat als Poet des Prenzlauer Bergs Berühmtheit erlangt wie später auch als enttarnter IM der Staatsicherheit. Mit dem Vorzeichnen und Gezeichnetsein von Biografien hat er grimmige Erfahrung.

Die letzten Deutschstunden finden am 11.06. mit Kathrin Schmidt und Jacques Palminger statt.

Ein Projekt des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Städel Museum

Mit freundlicher Unterstützung von eXperimente – Eine Kulturinitiative der Aventis Foundation sowie Kulturamt Frankfurt am Main

Eintritt 9 / 6 Euro

Mai, 2014, Literatur
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