15.02.16 Montag, 19.30 h

Juan S. Guse & Kathrin Röggla

Die Welt, in der wir schreiben – Ein Autorengespräch

Wird die Welt täglich komplizierter? Die durch Menschen verursachten Realitäten bleiben in jedem Fall schwerer denn je vorhersehbar, nehmen gewaltige Ausmaße an. Das kann nicht nur ratlos machen, sondern stellt neue Anforderungen an den Einzelnen. Und genau an diesem Punkt setzt die Kunst an und richtet von dort aus ihre Fragen an die Wirklichkeiten. Mit Juan S. Guse und Kathrin Röggla sind heute zwei Autoren eingeladen, in einem öffentlichen Vieraugengespräch über ihre Arbeit, ihre Aufgabe und ihre Ansprüche zu diskutieren. Beide haben sich einem sehr bewussten Umgang mit der gesellschaftlichen Realität verschrieben: Röggla, Dramatikerin, Essayistin und Schriftstellerin, will Utopien schaffen und Möglichkeitsräume eröffnen, die in die Wirklichkeit hinein wirken. Guse, Soziologe und Literaturwissenschaftler, Autor und Kritiker, hat seine Karriere im Schreibzimmer am Literaturhaus Frankfurt begonnen und nun mit „Lärm und Wälder“ (S. Fischer) einen verstörenden Debütroman vorgelegt, in dem er die Verbindungslinien der alltäglichen Paranoia nachzeichnet.

Eintritt 7 / 4 Euro

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Februar, Literatur, 2016
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