












Vom 14. bis 19. Juni 2026 wurde die Rhein-Main-Region wieder zum Treffpunkt für Kinder- und Jugendliteratur: STADT LAND BUCH brachte Autor:innen, Illustrator:innen, Kinder, Jugendliche, Familien und Schulklassen an zahlreichen Orten zusammen. In Bibliotheken, Museen, Buchhandlungen, Schulen und Kulturzentren wurde gelesen, gezeichnet, diskutiert und gelacht. Erstmals öffnete auch das Schauspiel Frankfurt seine Bühne für das Festival.
Mit insgesamt 106 Veranstaltungen und bislang 6.524 Besucher:innen war die zweite Festivalausgabe ein voller Erfolg. Über sechs Tage hinweg entstanden unzählige Begegnungen zwischen jungen Leser:innen und den Menschen, die Geschichten schreiben und gestalten.
Blitzlichter des Festivals
Den Auftakt machte die Eröffnung im Literaturhaus Frankfurt mit einem abwechslungsreichen Programm für Kinder, Jugendliche und Familien. Lesungen von Alexander Steffensmeier und Margit Auer sowie zahlreiche Mitmachangebote sorgten für einen lebendigen Festivalstart und machten die Vielfalt der Kinder- und Jugendliteratur unmittelbar erlebbar.
Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Cornelia Funke im Schauspiel Frankfurt. Die international bekannte Autorin begeisterte das Publikum und machte zugleich einen neuen Festivalort erlebbar. Mit der Kooperation zwischen STADT LAND BUCH und dem Schauspiel Frankfurt gewann das Festival eine weitere Bühne und öffnete sich noch stärker in den städtischen Kulturraum.
Tagung „Ein paar Seiten weiter“
Auch die Fachtagung „Ein paar Seiten weiter“ war erneut Teil des Festivals. Literaturvermittler:innen, Bibliothekar:innen, Veranstalter:innen, Autor:innen, Illustrator:innen, Verlagsmitarbeiter:innen und Pädagog:innen kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, aktuelle Fragen der Literaturvermittlung zu diskutieren und neue Impulse für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitzunehmen. Vorträge, Gespräche und Workshops boten viel Raum für Vernetzung und neue Ideen.
Ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen
Ob Lesung, Workshop, Gespräch oder kreative Mitmachaktion – STADT LAND BUCH lud Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu ein, Literatur auf ganz unterschiedliche Weise zu entdecken.
52 Autor:innen und Illustrator:innen waren 2026 Teil des Festivals und machten es zu einem Ort vieler persönlicher Begegnungen. Mit dabei waren Alexander Steffensmeier, Annette Mierswa, Anke Kuhl, Antje Damm, Antje Herden, Aviva Kamino, Christian Linker, Christopher Fellehner, Claudia Lieb, Claudia Weikert, Cornelia Funke, Dominik Merscheid, Eva Kranenburg, Eva Lezzi, Ferdinand Lutz, Frauke Angel, Isabel Abedi, Isabel Pin, Jagoda Marinić, Josephine Mark, Jule Wellerdiek, Julya Rabinowich, Jutta Wilke, Karsten Teich, Katja Spitzer, Lilli L'Arronge, Madita Oeming, Maren Graf, Margit Auer, Markus Lefrançois, Martin Schäuble, Massuda Kassem, Matthäus Bär, Mawil, Michael Stavarić, Moni Port, Nikolaus Heidelbach, Pauline Pete, Philip Waechter, Regina Feldmann, Rieke Patwardhan, Salah Naoura, Sarah Jäger, Sarah Welk, Stefanie Höfler, Stephanie Schneider, Sylvain Mérot, Tamara Bach, Tobias Goldfarb, Torben Kuhlmann, Veronika Wiggert und Zuni Fellehner.
Ein Festival, das weiter wächst
Mit seiner zweiten Ausgabe ist STADT LAND BUCH weiter gewachsen. Neue Kooperationen, ein vielfältiges Programm und zahlreiche Veranstaltungen in der gesamten Rhein-Main-Region machten das Festival zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs für Kinder, Jugendliche, Familien und alle, die Geschichten lieben.
Wir danken allen Autor:innen, Illustrator:innen, Partner:innen, Förder:innen und den vielen Besucher:innen, die STADT LAND BUCH 2026 mit Leben gefüllt haben.
Das Kinder- und Jugendbuchfestival STADT LAND BUCH wird gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Aventis Foundation, die Deutsche Bank Stiftung und die DZ BANK-Stiftung. Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.
Partner:innen 2026
Vom 22. bis 27. Juni 2025 hat die Rhein-Main-Region erstmals ein Festival erlebt, das Kinder- und Jugendbücher konsequent in den Mittelpunkt stellte: STADT LAND BUCH.
Blitzlichter des Festivals
Die Eröffnung am 22. Juni im Literaturhaus Frankfurt bot von 14:30 bis 18:00 Uhr ein vielseitiges Programm für alle Altersgruppen. Mit Lesungen von Sybille Hein & Band, Schauspielerin Victoria Schmidt und Saša Stanišić sowie der Frankfurter Stadtsieger:innen des bundesweiten Vorlesewettbewerbs begann das Festival mit viel Musik, Geschichten und Mitmachaktionen. Parallel konnten Kinder und Jugendliche an Bastelaktionen, einem Zeichenlaboren, einem Poetry-Workshop und dem Podcast-Mobil von Bücheralarm teilnehmen – begleitet von einer Kakao- und Kaffeebar sowie Eis von Oma Helga.
Am Festivalfreitag wurde die Auszeichnung „Lesekünstler*in des Jahres“ zum ersten Mal im Rahmen von STADT LAND BUCH verliehen. Die IG Leseförderung im Börsenverein des Deutschen Buchhandels ehrte Katja Frixe für ihre fantasievollen und publikumsnahen Lesungen, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern. Die feierliche Zeremonie im Literaturhaus Frankfurt setzte einen besonderen Höhepunkt und machte die Bedeutung lebendiger Lesekunst sichtbar.
Im Rahmen des Festivals STADT LAND BUCH bietet das Junge Literaturhaus am Mittwoch, 25. Juni 2025 eine Tagung an, die neue Perspektiven auf und innovative Ansätze aus der Literaturvermittlung vorstellt und Raum für Vernetzung schafft. Sie richtet sich an Vermittler:innen, Bibliothekar:innen, Veranstalter:innen, Autor:innen, Illustrator:innen, Verlagsmitarbeiter:innen, Pädagog:innen, Erzieher:innen sowie Forschende und Studierende. Ziel ist es, Menschen, die Literatur und Illustration an Kinder und Jugendliche vermitteln, zu vernetzen, in Austausch zu bringen und zu neuen gemeinsamen Initiativen anzuregen. Erkenntnisse aus Wissenschaft und Bildung werden ebenso geteilt, wie Einblicke und inspirierende Beispiele aus der Vermittlungspraxis. In Kurzvorträgen, Diskussionen, Gesprächen und Workshops geht es um die Fragen: Wo steht die Literaturvermittlung? Was ist ihre Aufgabe? Welche Konzepte und Räume der Literaturvermittlung funktionieren schon gut, wo gibt es Verbesserungsbedarf? Wie möchten wir Kindern und Jugendlichen begegnen und wie erreichen wir sie? Wie bekommen wir Unterstützung und wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Was ist unsere Aufgabe in der Zukunft? Nach Abschluss der Tagung ist am Abend ein Podiumsgespräch geplant, das sich an Eltern, Erzieher:innen und Lehrer:innen richtet. Hier werden die Ergebnisse des Tages ausgewertet sowie Möglichkeiten der Literaturvermittlung vorgestellt und diskutiert. Der Besuch der Abendveranstaltung ist für Tagungsteilnehmer:innen kostenfrei.
Ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen
STADT LAND BUCH bot ein breites Spektrum an Formaten: Lesungen, Workshops, interaktive Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und kreative Aktionen, die Bücher lebendig werden ließen. Neben Schulklassen und Kinder- und Jugendgruppen waren auch Erwachsene eingeladen. Über 40 Autor:innen, Illustrator:innen und Künstler:innen waren beim Festival dabei: Annika Scheffel, Ariane Grundies, Bärbel Oftring, Bea Davies, Carsten Henn, Chantal-Fleur Sandjon, Christian Linker, Claudia Weikert, Colin Hadler, DarkViktory, Eva Lezzi, Eva Rottmann, Francesca Cavallo, Jörg Bernardy, Jörg Mühle, Josefine Sonneson, Kathrin Schärer, Kerstin Gier, Kostas Kind, Kristina Vogel, Lena Anlauf, Leslie Niemöller, Martin Baltscheit, Melanie Kandlbauer, Michèle Fischels, Mikael Ross, Minitta Kandlbauer, Nadia Budde, Nils Mohl, Paul Maar, Petra Piuk, Raffaela Schöbitz, Sarah Welk, Saša Stanišić, Shila Behjat, Silke Schellhammer, Stephan Knösel, Susan Kreller, Susanne Straßer, Susanne Mierau, Sybille Hein, Tobias Wagner, Vitali Konstantinov, Will Gmehling, Wolfgang Stute, Zoran Drvenkar und Comiczeicher:innen des Kindermagazins POLLE.
Lesungen an Schulen und Bücheralarm – direkt vor Ort und digital vernetzt
Ein besonderes Highlight von STADT LAND BUCH waren die zahlreichen Lesungen, die direkt an Schulen stattfanden. Die Autor:innen besuchten ausgewählten Schulen, die sich zuvor beworben hatten. Dieses kostenfreie Angebot stieß auf große Resonanz und unterstreicht, wie wertvoll der unmittelbare Kontakt zwischen jungen Leser:innen und Literaturmachenden ist. Parallel dazu bereicherte das Podcast-Mobil von BÜCHERALARM das Festivalgeschehen an elf Schulen in der Region. In dem voll ausgestatteten, mobilen Tonstudio konnten die Schüler:innen selbst aktiv werden: Sie führten Interviews mit Autor:innen, produzierten eigene Podcast-Episoden und entdeckten so das Lesen als gemeinschaftliches und kreatives Erlebnis neu. Gefördert wird das Projekt von der PWC-Stiftung, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Taunussparkasse.
Literatur an besonderen Orten
STADT LAND BUCH machte Literatur an zahlreichen außergewöhnlichen Orten in der Rhein-Main-Region erfahrbar. Neben Schulen konnten Besuchende Literatur noch an diesen Orten erleben: Albrecht-Dürer-Anlagen in Wiesbaden, Bibliothekszentrum Bergen-Enkheim, Bibliothekszentrum Höchst, Bibliothekszentrum Nordweststadt, Bibliothekszentrum Sachsenhaus, BIMU Bibelhaus Erlebnis Museum / Frankfurter Bibelgesellschaft e.V. 1816, Buchhandlung Happy, Bücherei Walluf, Crespo Haus, Deutsche Nationalbibliothek, Gemeindezentrum Sankt Elisabeth, Haus am Dom, Jüdisches Museum Frankfurt, jugend-kultur-kirche sankt peter, Kelterscheue Rödermark, Klingspor Museum, Kulturforum Hanau, Kurfürstliche Burg Eltville, Kurhaus Bad Schwalbach, Kurzentrum Badehaus Bad Soden am Taunus, Nassauer Hofgarten in Hattersheim, Museum für Angewandte Kunst, Palmengarten Frankfurt am Main, Stadtbibliothek Bad Vilbel, Stadtbücherei Dreieich, Stadtbücherei Flörsheim am Main, Stadtbücherei Hofheim, Stadtbücherei Nieder-Roden, Stadtbücherei Offenbach, Stadtbücherei Oberursel, Stadtteilbibliothek Schwanheim, Struwwelpeter Museum und Zentrale Kinder- und Jugendbibliothek Frankfurt.
Das Kinder- und Jugendbuchfestival STADT LAND BUCH wird gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Aventis Foundation, die Deutsche Bank Stiftung und die DZ BANK-Stiftung. Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.
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