22.10.13 Dienstag, 19.30 h

Ausverkauft!

Ulrich Tukur: Die Spieluhr. Eine Novelle

Vor fünf Jahren kam „Séraphine“ in die Kinos. Ulrich Tukur verkörpert darin den deutschen Kunstsammler Wilhelm Uhde. Tukur haben die Dreharbeiten im Norden Frankreichs zu der Novelle „Die Spieluhr“ (Ullstein) inspiriert. Den Preußischen Kunstsammler Uhde und Séraphine, eine einfache Französin, die von den Bewohnern ihres Dorfes verspottet wird, trennen Welten. Doch das Schicksal führt sie zusammen: den sensiblen Kunstsammler und seine tiefgläubige Putzfrau, die Bilder malt. Mit religiöser Inbrunst und hochgiftigen Farben malte die vom Weihrauch umnebelte Magd ihre magisch aufgeladenen, üppigen Blumen und Bäume – bis sie den Verstand verlor und in eine Psychiatrie kam. Zauber, Magie und Wahnsinn ergreifen flugs auch die betriebsame Szenerie des Filmsets von „Séraphine“. Der Schauspieler, der im Film Uhde ist, macht dabei eine seltsame Entdeckung, die ihn unversehens in den phantastischen Kosmos der Séraphine de Senlis katapultiert. Nämlich in ein Leben hinter den Bildern und Gobelins eines vergessenen Schlosses der Picardie. Zugleich ist dies aber auch ein Buch über Dreharbeiten und Tukurs Gedanken zu seinen Filmrollen.

In Kooperation mit Frankfurter Bürgerstiftung

Eintritt 12 / 8 Euro

Ausverkauft!, Oktober, 2013, Literatur
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