12.12.16 Montag, 19.30 h

Gerhard Falkner: Apollokalypse

Moderation: Michael Braun

Wieder ein großes Roman-Debüt eines Lyrikers

Was haben Gerhard Falkner, Marcel Beyer, Ulrike Draesner, Judith Zander, Kathrin Schmidt, Uwe Tellkamp und Lutz Seiler gemeinsam? Die Kritiker sagen es nicht, aber sie jubeln derweil im Chor: „,Apollokalypse‘ ist eine Hommage an eine untergegangene Welt , das Berlin der späten siebziger, der achtziger und neunziger Jahre.“ (taz, Ulrich Gutmair) „In der Geschichte der Berlin-Literatur beginnt mit diesem Roman ein neues Kapitel.“ (Süddeutsche Zeitung, Jens Bisky) „Das ist der Ameisenlauf der Welt, von dem Gerhard Falkners Roman kunstvoll und komisch erzählt.“ (Spiegel, Wolfgang Höbel) Alle lesen Falkners Roman, der im Berlin Verlag erschien, mit großem Vergnügen. Nicht weil er mit wohlfeilen politischen Deutungen die Deformationen der deutschen Wiedervereinigung bloßlegen will, sondern weil er sich ganz auf die Obsessionen seines Helden konzentriert, der die Energien der Metropole aufsaugt und eine Sprache findet für die sinnliche Großstadterfahrung – schreibt der Publizist Michael Braun. Er ist der Moderator des Abends. Und er wüsste, was die obigen Autoren vereint. Sie sind alle Lyriker, die zur Romanform gefunden haben und von „Flughunde“ bis „Kruso“ wesentliche Romane der letzten zwanzig Jahre beisteuerten.

Der Abend wird unterstützt vom Journal Frankfurt.

Eintritt 7 / 4 Euro

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Dezember, Literatur, 2016
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