Henning Ahrens

Nora Bossong

12.12.17 Dienstag, 19.30 h

Frankfurt, deine Geschichte – Literatur in Einfacher Sprache

Mit Henning Ahrens und Nora Bossong
Simultanübersetzung durch die Gebärdensprachdolmetscherinnen Kathrin Enders und Lorena Zilles

Aufbruch in eine andere Literatur

Für „Frankfurt, deine Geschichte“ schreiben sechs namhafte Autoren Geschichten zu Ereignissen, Orten oder Museumsstücken aus der Frankfurter Geschichte. Damit werden Erzählweisen zugänglich, die sonst Vielen verschlossen bleiben. Einfache Sprache als Kunstform! Die sechs Autoren im Neuland sind Henning Ahrens, Mirko Bonné, Nora Bossong, Olga Grjasnowa, Kristof Magnusson und Alissa Walser. Sie haben ein Regelwerk erarbeitet. Es ist der Versuch einer Pioniertat für alle. Für alle Interessierten an Geschichten und Geschichte. Und für alle, die die deutsche Sprache gerade erst lernen. Und für alle, die an die Vielseitigkeit der deutschen Sprache glauben. Für solche mit Lernschwierigkeiten oder einem anderen Sprachniveau. Im Dezember 2016 stellten Kristof Magnusson und Alissa Walser zum Auftakt des Projekts ihre Texte zu Rosemarie Nitribitt und Margot Frank vor. Zum Abschluss, genau ein Jahr später, lesen Henning Ahrens und Nora Bossong aus ihren eigens für „Frankfurt, deine Geschichte“ verfassten Texten. Sie schreibt über die Frankfurter Paulskirche. Er nimmt den Rententurm zum Anlass.

Pressestimmen zum Auftakt im Dezember 2016:

Die Frankfurter Neue Presse


Regelwerk:

Die Autorinnen und Autoren Henning Ahrens, Mirko Bonné, Nora Bossong, Olga Grjasnowa, Kristof Magnusson und Alissa Walser geben sich für „Frankfurt, deine Geschichte“ folgende Regeln:

1. Unsere Texte beziehen sich auf Ereignisse, Orte, Personen oder Gegenstände aus der Frankfurter Geschichte.
2.  In den Texten können wir auch erfinden.
3. Wir schreiben Texte von 20 Minuten Vorleselänge.
4. Wir benutzen einfache Wörter.
5. Wir schreiben einfache Sätze.
6. Wenn wir Sprachbilder verwenden, erläutern wir diese.
7. Wir vermeiden Zeitsprünge.
8. Wir erzählen aus nur einer Perspektive.
9. Wir gliedern unser Textbild anschaulich.
10. Möglichst wenige Hauptwörter!
11. Möglichst viele Verben! 

Ein Projekt des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt und der Stabsstelle Inklusion Frankfurt. Gefördert vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, in Partnerschaft mit dem Netzwerk Inklusion Frankfurt.

Simultanübersetzung durch Gebärdensprachdolmetscher

Eintritt 5 / 3 Euro 

 / Karten kaufen

Veranstaltungsort:

Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1 (ehemals Fahrtor 2)
60311 Frankfurt

Dezember, Literatur, 2017
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